China, größte Hundejagd aller Zeiten
Protestieren Sie!
China: Größte Hunde-Jagd aller Zeiten
Weil jeder Haushalt nur noch einen haben darf
Von MICHAEL GÄRTNER
Keine Gnade: Drei Beamte schlagen in Luoping (China)
mit Holzstöcken einen Schoßhund tot
Hundeliebe: Ein Ehepaar aus Peking küsst seinen
Cockerspaniel, für den es zum Geburtstag einen
leckeren
Kuchen gibt
Peking – Hunde gelten in China als Delikatesse.
Doch
sie werden nicht mehr alleine für den Kochtopf gejagt
und erschlagen. Brutal setzen die Behörden jetzt das
„Ein-Hund-pro-Haushalt-Gesetz“ um!
Polizisten stürmen Wohnungen und beschlagnahmen
Tiere
– alles angeblich zum Schutz vor Tollwut!
Nach gültigem Kalender schreibt China das Jahr
des
Hundes. Rund 150 Mio. sogenannte Streichelhunde gibt
es im Land (1,3 Milliarden Einwohner).
Doch seit November darf jeder Haushalt nur noch einen
einzigen Vierbeiner besitzen, der registriert und
geimpft sein muss.
Die Beamten greifen hart durch. Ein Züchter:
„Schoßtierchen wurden Kindern aus den Armen gerissen.
Die beschlagnahmten Hunde werden in Säcke gestopft,
totgeprügelt oder lebendig verbrannt.“
Viele Hundebesitzer setzen deshalb ihre Tiere aus.
Andere fürchten Spitzel, Anzeigen durch missgünstige
Nachbarn.
Eine Altenpflegerin: „Viele der Senioren, die
ich
betreue, haben zwei Hunde. Wenn die Polizei ihnen
einen wegnimmt, dann sterben sie vor Kummer.“
Tierschützer wie Thomas Schröder (41) vom
Deutschen
Tierschutzbund protestieren: „Das ist ein
abscheuliches, abartiges Verhalten. Das darf in
zivilisierten Gesellschaften nicht möglich sein.“
Mutige Chinesen demonstrierten angeblich schon vor
dem
Pekinger Zoo, trugen Plakate: „Stoppt das
Hundemorden!“
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Für Proteste:
Chinesische Botschaft in Deutschland
http://www.china-botschaft.de/
Deutsche Botschaft in China
http://www.deutschebotschaft-china.org/de/home/index.html