Da Jäger drohten einen im Wißgoldingerwald entlaufenen Hund einer
Familie zu erschießen mussten am Sonntag den 05.02.2006
unsere Tierrettungshelfer losziehen um den Hund einzufangen.
Am 31.01.2006 ging die Meldung der Besitzer bei uns ein, dass sie den Hund nach Winßgoldingen verkauft hätten und er beim Ausladen dem neuen Besitzer entlaufen sei. Da der Hund aber vorher in Göppingen lebte, konnte er natürlich nicht heimfinden.
Schon am Samstag den 04.02.2006 wurde er beim Spaziergang unseres Vorstandsmitglieds „Fiedler“ gesehen doch ein Einfangversuch scheiterte.
Nachdem wir nun versuchten die „ehemaligen Besitzer“ zu bewegen, nach Winzingen zu fahren und nach dem Hund zu suchen, dieser Versuch aber an der „Unlust“ dieser Leute scheiterte, machten wir uns mit fünf Helfern und Suchhunden am Sonntag selbst auf den Weg.
Es scheint die ehemaligen Besitzer doch keinen Frieden gelassen zu haben und urplötzlich kamen sie mit drei Leuten und halfen an der Suche.
Stundenspäter, entdeckten wir den Hund an der Hauptstrasse im Ort und er konnte angeloggt und gefangen werden.
Beim Einladen ins Fahrzeug der „neuen Besitzer“ fragte unser Herr Fiedler die Leute, was den nun mit dem Hund passiere, worauf die Antwort kam: „Wenn Ihr ihn wollt, dann schenke ich Ihn Euch“! Sofort nahm Herr Fiedler den Hund und brachte ihn in unserer Tierherberge in Sicherheit.
Die Geschichte geht wie folgt zu Ende: Nach vielen Diskussionen gaben wir den sieben Monaten jungen Labradormischling an die ursprüngliche Hundezuchtmama zurück. Sie hat einen Platz bei einer Familie und einem weiteren Hund gefunden!
Am Donnerstag den 09.02.2006 ging unser Notruftelefon, ein
Mann ist in Eislingen verstorben und hinterlässt einen Papagei in der
Wohnung, sofort rasen wir los um den Papagei in unsere Tierherberge zu bringen.
Sonntag 12.02.2006 Spaziergänger stürzen beim Gassigehen mit einem unserer Hunde und die schüchterne „Chenoa“ rennt samt Leine, Geschirr und Halsband los was das Zeug hält. Sofort eilt unser Tierpfleger Karsten hinterher um den Hund einzufangen. Spuren im Schnee deuten darauf, dass sie hinter dem Reitplatz über die Lauter gerannt ist. Als die Dunkelheit einbricht, muss Karsten die Suche abbrechen. Über Nacht lassen wir alle Türen zu den Ausläufen und die große Eingangstür, sowie die am Ende der Umzäunung befindliche Außentür geöffnet. In der Nacht um drei Uhr, kam „Chenoa“ heim und freute sich, dass sie sich in ihr warmes Körbchen kuscheln durfte.