11 Februar 2007 Taranto News
Folgen des Gemeindebankrotts: die Tierheime machen Schulden bei den Zulieferern. Ruggieri: "Die Institutionen schweigen"
ab 15. bleibt das Licht in San Raphael aus. Die Tierheime sind zur Schließung verdammt. Der Notstand der Tierheime ist aufgrund der Insolvenz der Gemeinde ausgebrochen. Da diese seit Monaten die Schulden bei den Einrichtungen - die die herrenlosen Hunde beherbergen, nicht bezahlen.
Nach dem Futternotstand der Tiere - und des Solidaritätswettlaufes, an dem sie aus verschiedenen Regionen Italiens - ja sogar aus Deutschland teilgenommen haben, und den Appellen der Tierheimbetreiber, wird San Raphaelo in einer Woche ohne Strom sein.
Das kündigte der Leiter der Herberge „Francesco Ruggieri“ an, der schon in einer Pressekonferenz auf die Schwierigkeiten, die aus dem negativen Haushalt der Gemeinde resultieren, hinwies.
Nun ist der Stichtag unausweichlich. Es ist nur eine Frage von Tagen und im „San Raphael“ wird es unmöglich sein eine Reihe von unbedingt notwendigen Eingriffen, fortzuführen.
"Nach den letzten hinweisen die in der Pressekonferenz getätigt wurden", zeigt „Ruggieri“ an, "das Schweigen der betroffenen Dienststellen zum Fall der Tarantantanischen Tierheime, die zur Schließung verdammt sind, hält weiter an."
Nicht einmal ein Eiltelegramm das an Kommissar Blonda und S.E, dem Bürgermeister, hat irgendeine Wirkung gezeigt. Am 15. Februar wird die „ENEL“ den Strom an „San Raphael“ kappen und es wird nicht mehr möglich sein die Unterstützung für ca. 700 Hunde garantieren zu können.
"Es ist verständlich- setzt der Leiter vom San Raphael fort. Wegen dem Hintergrund der Schwierigkeiten mit denen der Interims- Bürgermeister tagtäglich konfrontiert wird, wirtschaftliche Ressourcen aufzutreiben, mit den Angestellten des öffentlichen Dienstes ohne Gehalt, den streikenden Kooperativen und einem gelähmten Respekt den Zulieferern gegenüber.
Inakzeptabel ist die Gleichgültigkeit des Überlebens der Lebewesen gegenüber, die auch noch derselben Gemeinschaft angehören.
"Jemand muss sich aber dieser Verantwortung annehmen; die Hunde können nach dem Regionalen Gesetz 26/06 und zum Teil auch nach vorangegangen Normen, sterilisiert, versichert und wieder freigelassen werden. Sie dürfen nicht zum Sterben verurteilt werden."
"In dieser ganzen Angelegenheit - man schaue - werden die Grenzen der Verfassung offensichtlich, die einen finanziellen Totalschaden regeln. Eine einseitige Regelung, die unschuldige Bürger mit Verteuerungen jeglicher Art bestraft, aber auf der anderen Seite sich überhaupt nicht um das gesamte Wirtschaftliche Gewand kümmert.
Der Leiter: "Es wird nicht mehr möglich sein, Unterstützung
für ca 700 Hunde garantieren zu können"
Bildunterschrift:
das Tierheim San Raphael, das zum wiederholten Male einen Appell an die betreffenden Dienststellen sendet, welche bis heute bzgl. des Notstandes der Tierheime, hervorgerufen durch den Bankrott der Gemeinde, weiterhin inaktiv sind.